Beckenbodentraining (BeBo®-Konzept)

Der Beckenboden besteht aus drei übereinander liegenden Muskelschichten, welche den Boden des Rumpfes bilden. Seine Aufgabe ist einerseits festzuhalten und zu verschliessen, anderseits muss er sich öffnen und loslassen bei der täglichen Ausscheidung von Urin/Stuhl und bei der Geburt. Diese Muskeln spannen reflektorisch an, wenn eine Druckwelle, verursacht beispielsweise durch Husten oder Niesen, auf dem Beckenboden ankommt. Zudem ist er mitverantwortlich für das Tragen und die Lagesicherung der Organe; erfüllt jedoch auch wichtige Funktionen in der Sexualität. Zwischen Beckenboden und Blase, Atmung, Haltung und Stabilität bestehen wichtige Zusammenhänge, wie auch zwischen Psyche und Beckenboden.

Ziel des Beckenbodentrainings ist sowohl Prävention als auch Therapie eines zu schwachen Beckenbodens, welcher zu zahlreichen Problemen wie Inkontinenz, Senkung von Gebärmutter und Blase sowie Rückenbeschwerden führen kann. Um den Beckenboden bewusst wahrzunehmen und koordinieren, ist eine Schulung durch einen qualifizierten Physiotherapeuten essenziell, um das Training der richtigen Muskelpartien zu erlernen. 

Das BeBo® Konzept ist die führende Methode und die erste Wahl für Patienten im Bereich Beckenbodentraining. Es versteht sich als gesamtheitliches, therapeutisches Maßnahmenpaket zur Prävention und Behandlung von Inkontinenz- und deren Folgeproblemen (Rückenbeschwerden, Senkungsprobleme, Verdauung etc.). Das primäre Ziel ist, die physische, psychische und soziale Integrität der Betroffenen in den Alltag zu erreichen. Durch das Beckenbodentraining werden gezielte Massnahmen getroffen und vor allem auch präventive Wirkungen erzielt. 

(Quelle: BeBo®)

Weitere Fragen zum Beckenbodentraining und möglichen Anwendungsbereichen beantworten wir Ihnen gern in unserer Leipziger Praxis für Physiotherapie ProPhil.

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